Albert-Schweitzer-Schule Waldbronn

Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule


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Kernzeiten und Hortbetreuung
an der Albert-Schweitzer-Schule


1     Kontaktdaten

Schülerhort „Villa Alberti“
Zwerstraße 15
76337 Waldbronn
Tel.: 07243-5232409

hort@ass-waldbronn.de

Leitung: Saskia Knörr

 

„Unsere Kinder sind die wichtigsten Gäste, die zu uns ins Haus kommen. Sie verlangen eine sorgsame Zuwendung, bleiben eine Zeitlang bei uns um dann aufzubrechen um ihre eigenen Wege zu gehen“
                                                                   Henri Nowen

 

2       Vorstellung der Einrichtung

2.1     Geografische Lage /Einzugsgebiet

Der Schülerhort „Villa Alberti“ befindet sich in der Albert-Schweitzer-Schule, neben einem Wohngebiet am östlichen Ortsrand von Waldbronn. Unser Hort im 1.OG und auch der katholische Kindergarten St. Elisabeth im Erdgeschoss, sind räumlich mit dem Schulgebäude verbunden. Der große Schulhof bietet den Kindern ausreichend Platz zum Spielen, Klettern, Roller fahren und Verweilen. Angrenzend an den Schulhof liegen Wiesen und Felder, sowie seit November 2016 die Kindertagesstätte „Waldschatz“.

Die Gemeinde Waldbronn besteht aus den Ortsteilen Busenbach, Etzenrot, Neurod und Reichenbach. Die Schule sowie der Schülerhort liegen im Ortsteil Reichenbach und werden im Wesentlichen von den Kindern aus der Albert-Schweitzer-Schule in Reichenbach besucht.


Im ersten OG befindet sich der Schülerhort


Die Schulranzen werden in die Regale im Flur gestellt

2.2       Rahmenbedingungen

2.2.1    Geschichte

Seit 1993 gibt es in der Albert-Schweitzer-Schule eine Kernzeitbetreuung, die ab dem Jahr 2002 durch eine zusätzliche Nachmittagsbetreuung zum Hort erweitert wurde. Mittlerweile werden die Schüler im Hort in drei  Gruppen betreut.

Das Raumangebot und die Ausstattung wurden immer wieder an die steigende Nachfrage angepasst. Bis zum Juli 2017 standen dem Schülerhort vier Räume und ein Büro zur Verfügung. Heute gehören zum Hort sechs Räume und ein Büro. Nachmittags steht uns ein weiteres Klassenzimmer für die Hausaufgabenbetreuung zur Verfügung

2.2.2    Betreuungsangebote

Im Schülerhort „Villa Alberti“ werden 100 Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse betreut. Die Eltern haben die Möglichkeit, je nach individuellem Bedarf aus verschieden Betreuungsmodulen tageweise zu wählen und zu kombinieren.

Montag – Freitag:  
7.30 bis 13.30 Uhr (Kernzeit ohne Mittagessen)
7.30 bis 17.00 Uhr (Kernzeit-u.Hortbetreuung mit Mittagessen)        
Schulschluss bis 17.00 Uhr (Hortbetreuung mit Mittagessen)

Monatlicher Beitrag ohne Mittagessen (Stand September 2018)

Anwesenheit

5 Tage 
pro Woche

4 Tage 
pro Woche

3 Tage 
pro Woche

2 Tage 
pro Woche

1 Tag
pro Woche

Kernzeit

70,00 €

56,00 € €

42,00 €

28,00 €

14,00 €

Hort

135,00 €

108,00

81,00 €

54,00 €

27,00 €

Kernzeit- & Hortbetreuung

165,00 €

132,00 €

99,00 €

66,00 €

33,00 €

 

2.3       Ferienbetreuung

In den Schulferien bieten wir an zusätzlich 35 Tagen eine Ferienbetreuung in der Zeit  von 7.30 Uhr bis 16 Uhr an. Soll Ihr Kind teilnehmen, muss es spätestens zwei Wochen vor Ferienbeginn separat angemeldet werden. Vorrang haben alle Kinder, die im Schülerhort angemeldet sind. Danach können Kinder der Albert-Schweitzer-Schule berücksichtigt werden. Es entstehen zusätzliche Kosten je nach Anzahl der Betreuungstage.

Ferienbetreuungs- Beitrag ohne Mittagessen (Stand September 2017)

7.30 – 13.00 Uhr

7.30 – 14.00 Uhr

7.30 – 16.00 Uhr

Pro angemeldeten Tag

Pro angemeldeten Tag

Pro angemeldeten Tag

9,00 €

10,00 €

13,00 €

Alle Kinder, die bis 14.00 Uhr oder 16.00 Uhr angemeldet sind, nehmen am Mittagessen teil. Das Essen kostet zusätzlich pro Tag und Kind 3,50 €.

Schließtage sind:

  •       Weihnachtsferien

  •       am Faschingsdienstag findet keine Betreuung statt

  •       Pfingstferien

  •       Drei Wochen in den Sommerferien

2.4       Das Team

In unserem Team arbeiten fünf Erzieherinnen, drei Betreuungskräfte und eine Hauswirtschaftskraft. Der Hausmeister der ASS unterstützt uns bei handwerklichen Belangen. Zusätzlich bieten wir jedes Jahr Auszubildenden für den Erzieherberuf einen Platz in unserer Einrichtung an.
Unsere wöchentliche Teamsitzung dient dem Erarbeiten von Projekten, der Planung, Qualitätsmanagement und dem Austausch pädagogischer Inhalte.

„ Mit Kindern zusammen zu sein ist Balsam für die Seele“     
                                                                                                unbekannt

 

 
   Kinder beim Tischtennis Spielen                      Blick in den Außenbereich

3         Pädagogischer Ansatz

3.1         Aufgaben und Ziele

Als Ergänzung zur Familie und Schule bieten wir Schulkindern in unserer Einrichtung nach dem situationsorientierten Ansatz eine zuverlässige Betreuung und Versorgung. Mit altersgerechten Rahmenbedingungen und einer guten zwischenmenschlichen Atmosphäre sorgen wir dafür, dass sie sich bei uns angenommen und wohlfühlen können. 

Als verlässliche Bezugspersonen bieten wir Orientierung und Geborgenheit. Wir stehen als Gesprächs- und Spielpartner zur Verfügung, begleiten aktiv den Gruppenprozess, ermöglichen und fördern vielfältige soziale und emotionale Erfahrungen. Die Förderung der Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten ist ein wichtiges Erziehungsziel. 

Bei uns können die Kinder nach ihren Vorlieben und Bedürfnissen spielen, basteln, entspannen oder sich an abwechslungsreichen Spiel- und Beschäftigungsangeboten beteiligen. Mit unseren Anregungen und unserer Begleitung werden aber auch neue Themengebiete erkundet, Fähigkeiten erprobt und geübt und dadurch Kompetenzen erweitert.

 


Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden.“                                                        Jean-Jaques Rousseau

3.2          Rolle und Selbstverständnis der pädagogischen Fachkraft

Es ist uns wichtig, ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Kindern aufzubauen, um ihnen Sicherheit und Geborgenheit zu geben. Des Weiteren achten und respektieren wir alle Kinder, holen sie ab, wo sie gerade stehen und nehmen ihre Belange und Person ernst. Da wir ein harmonisches Zusammenleben in den Räumen des Schülerhortes leben möchten, setzen wir aber auch Grenzen und ziehen Konsequenzen, damit Kinder Orientierung erleben. Unsere Gruppenräume sind altersentsprechend ausgestattet, des Weiteren geben wir den Kindern auch viele Freiheiten in ihren Bedürfnissen und ihrem Tun. 

3.3          Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit

Die unterschiedlichen Kulturen, Religionen, Weltanschauungen und Charaktere achten, respektieren und wertschätzen wir. Im Alltag bieten wir Raum und Zeit für diese Unterschiedlichkeiten an. Gleichzeitig vermitteln wir Werte unserer Kultur, die für das Zusammenleben in unserer Gemeinschaft und Gesellschaft wichtig sind. Die Kinder erleben so, dass alle die gleichen Rechte, aber auch die gleichen Pflichten haben. Im Hortalltag sind das z.B. das Aufräumen, Hausaufgaben, Regeln beachten, Dienste versehen und vieles mehr. 

3.4          Erziehungs- und Bildungsverständnis

„Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengungen zu, denn daraus kann ich lernen.“                                                                 Maria Montessori

Bildung bedeutet nicht nur die Ansammlung von Wissen, sondern auch Erfahrungswerte. Ein Mensch lernt sein Leben lang. Er bestimmt, wie, wann und wo er sich bildet und bilden möchte und ob er Bildung annehmen kann und will. Neben der klassischen Schulbildung werden immer mehr sozial-emotionale Kompetenzen benötigt. Für uns Erzieher bedeutet dies, eine Atmosphäre zu schaffen, in der für alle das Lernen in vielfältigen Bereichen möglich ist. Wir setzen Impulse und Anregungen und haben ein offenes Ohr für das, was Kinder interessiert.

4         Formen der Pädagogischen Arbeit

4.1         Freizeit

Nach den Hausaufgaben gestalten unsere Hortkinder die verbleibende Zeit nach ihren Bedürfnissen. In den Räumlichkeiten des Schülerhortes oder im Außengelände des Schulhofbereiches können sie spielen oder mit anderen Kindern entspannt ihre Zeit verbringen. Es stehen vielfältige Spiel- und Bastelmaterialien zur Verfügung für kreatives und inspiriertes Tun. Zusammen mit den Kindern entdecken wir immer wieder neue Themenfelder und setzen attraktive Impulse. 

Zwischendurch haben die Kinder die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Imbiss (Obst, Joghurt, Selbstgebackenes, etc.) zu stärken.

 


In diesem Zimmer können sich die Kinder verkleiden und Höhlen bauen.

Der Schulhof lädt ein zum Fußball- und Basketballspiel, Klettern, Roller fahren, verstecken spielen und vieles mehr

 

„Kinder und Uhren können nicht immer aufgezogen werden – man muss sie auch mal gehen lassen.“                                                                                                                                                                                                                 unbekannt

4.2         Mittagspause

Gemeinsames Spielen und die Bewegung an der frischen Luft nach einem Schultag stehen bei uns auf dem Programm. Die Kinder der Klassen 1 und 2 genießen diese Pause nach dem Mittagessen bis 14.15 Uhr, die Klassen 3 und 4 befinden sich vor dem Mittagessen von 13.10 Uhr bis 13.35 Uhr im Schulhof. 

4.3         Mittagessen

Beim Mittagessen sorgen wir für eine ansprechende Atmosphäre und legen Wert auf altersentsprechendes Verhalten bei Tisch. 

Gegessen wird nacheinander in zwei Gruppen: 

  •              Klasse 1 und 2 von 13.15 Uhr bis 13.40 Uhr

  •              Klasse 3 und 4 von 13.45 Uhr bis 14.10 Uhr

Die Fachküche „Kräuterküche“ in Karlsruhe beliefert uns mit einem ausgewogenen, saisonalen, regionalen und abwechslungsreichen Mittagessen.

Die Kinder aus dem Betreuungsmodul „Hort“ und „Kernzeit- & Hortbetreuung“ nehmen am Mittagessen teil. Das Essen kostet pro Tag und Kind 3,50 €.


Nach einem anstrengenden Schulvormittag wird in der Küche das Mittagessen eingenommen

 


Die Hausaufgabenbetreuung findet in 2 Zimmern statt.

4.4         Hausaufgaben

Ab 14.15 Uhr ist für alle Kinder Hausaufgabenzeit. In jedem Bereich stehen uns jeweils 2 Hausaufgabenzimmer zur Verfügung, in der die Kinder eine ruhige Lernatmosphäre erleben. Unter der jeweiligen Berücksichtigung der Gruppenstruktur schaffen wir Lernbedingungen, die ein möglichst selbstständiges und störungsfreies Arbeiten ermöglichen. Wir sind Ansprechpartner, ermutigen, unterstützen, loben und überprüfen die Hausaufgaben. 

 

5         Vernetzung mit anderen Institutionen

5.1         Kooperation mit der Schule

Der gemeinsame Auftrag zur Bildung und Erziehung von Kindern erfordert gegenseitige Informationen, Absprachen und Zusammenarbeit. Wir pflegen ein gutes Miteinander und kollegialen Austausch zum Wohl der Kinder.

5.2         Kooperation mit Fachschulen

Jedes Jahr bieten wir Auszubildenden, Hospitanten und Sozialpraktikanten der umliegenden weiterführenden Schulen, sowie Fachschulen im sozialen Bereich einen Ausbildungs- und Praktikumsplatz in unserem Haus an.

5.3         Kooperation mit dem Träger

Der Träger unserer Einrichtung ist die Gemeinde Waldbronn.
Regelmäßige Leitungstreffen und Austausch zu den verschiedenen Bereichen der Gemeinde Waldbronn ermöglichen ein gutes Netzwerk und eine gute Zusammenarbeit. Gemeinsam werden Organisation, Verwaltung und die Betreuung der Kinder reflektiert, geprüft und ggf. überarbeitet.

5.4         Kooperation kommunaler Einrichtungen

Mehrmals im Jahr treffen wir uns mit den Erzieher/innen der Kernzeit- & Hortbetreuung an der Anne-Frank-Schule in Busenbach, sowie der flexiblen Kernzeitbetreuung an der Waldschule Etzenrot zum Austausch und Qualitätsmanagement. Des Weiteren kooperieren wir mit der Kindertagesstätte „Schwalbennest“ und der Kinderkrippe „Villa Kinderbunt“ in Reichenbach. Bei gemeinsamen Treffen mit den kommunalen Einrichtungen geht es um den Erfahrungsaustausch, Weiterentwicklungen und gemeinsame Fortbildungen. Auf dieser Grundlage gelingt uns eine offene und fruchtbare Zusammenarbeit.

5.5         Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Entwicklungsbegleitung der Kinder lebt von einer vertrauensvollen und offenen Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieher/innen. Gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung, sowie regelmäßige Kontaktpflege und Gespräche bilden dafür die Basis. Der Elternabend und unser alljährliches Hortfest mit Tombola für die Familien bieten zusätzlich die Möglichkeit zum Gedankenaustausch zwischen den Eltern, Familien und dem Schülerhort.

 

 

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